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Thermoemchanische Phasenumwandlung in Dualphasenstählen

 

Ansprechpartner: Ruck, Johannes


Motivation und Ziele:

Dualphasenstähle sind wegen ihrer hohen Duktilität und Festigkeit sehr attraktiv für die Anwendung vieler Strukturbauteile. Die Kombination von hoher Duktilität und Festigkeit wird durch eine Austenit-Martensit Transformation während des Produktionsprozesses erreicht.  

Projekt A 23 beschäftigt sich mit der Modellierung der thermomechanischen martensitischen Phasentransformation mittels einer Sharp-Interface Theorie (Abeyaratne, Knowles 1990) im Kontext großer Deformationen. Durch die bei Dualphasenstählen lokal sehr großen Transformationdehnungen kommt es zu plastischen Effekten in der Martensit- und Austenitphase. Dadurch muss zusätzlich die Plastizität in der Austenit- und Martensitphase berücksichtigt werden. Es wird eine einfache Homogenisierung basierend auf Laminatmikrostrukturen verwendet.
Untersuchungen Ergebnisse 
    Vergleich von Laminatsubstrukturen verschiedener Ordnung bezüglich der Energierelaxierung und des Transformationsverhaltens.

    Simulation der thermisch und mechanisch induzierten Martensittransformation.


    Simulation der Bildung von Lattenmartensit mittels eines Rang-1 Laminats unter Verwendung kristallplastischer Modelle im Austenit und Martensit, mit Berücksichtigung der verschiedenen Martensitvarianten

      Aufbau eines Modells zur Simulation von displasiven Phasentransformationsvorgängen im Kontext großer Deformationen unter Verwendung von Laminatsubstrukturen


      Untersuchung der Martensitbildung unter mechanischen und thermischen Randbedingungen